Forum Holz & Wirtschaft Schweiz, 25.01.19

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Um die Herausforderungen der Wald- und Holzbranche anzugehen, braucht es einen intensiven Austausch zwischen den betroffenen Akteuren und eine verstärkte Zusammenarbeit. Das Forum 2019 präsentiert Kooperationsmodelle aus unterschiedlichen Perspektiven und bietet eine Plattform zur Vernetzung über die eigene Branche hinaus. Akteure aus der Wald- und Holzbranche sowie Referierende aus Politik, Wirtschaft und Forschung sprechen über Massnahmen zur Verbesserung der regionalen Wertschöpfung und zur Stärkung der Unternehmen der Holzkette.

Broschüre Forum HWS

Arztpraxis in Root – Timto AG

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Der Bedarf nach flexiblen Räumen nimmt zu. Modulare Raumsysteme wie jenes der Timto AG sind Lösungsansätze. Die Timto AG geht dabei einen anderen Weg als die meisten Modulbauer.

Timto ist ein Raummodul von 3 x 3 x 6 Metern. Diese Raumgrösse ist beliebig kombinierbar und einfach zu transportieren. Die Grundstruktur bildet ein formstabiler Rahmen aus Buchenholz. Die Eckverbindungen sind mit der GSA®-Technologie der neuen Holzbau ausgebildet. Ein von n’H mitentwickeltes, standardisiertes Verbindungssystem erlaubt es, die Module vertikal und horizontal zu kombinieren. Durch das Rahmensystem ist Timto ausgesprochen flexibel. Theoretisch können alle Seiten mit Glas ausgebildet werden. Das unterscheidet Timto von vielen Modulsystemen, welche mit Wandscheiben arbeiten. Zugleich ist der bewusste Verzicht auf unterschiedliche Moduldimensionen ein Gewinn für die Qualität. Die notwendige Flexibilität findet der Kunde in der Ausstattung und in den vielen Kombinationsmöglichkeiten. Aus Timto entstehen so kleine Gartenpavillons, ganze Bürogebäude, Schulen oder Mehrfamilienhäuser. Ein Netzwerk von Unternehmen entwickelte mit britischen Architekten das Konzept innerhalb von zwei Jahren. Die Wirtschaftsförderung hat das Pilotprojekt bis zur Produktionsreife finanziell unterstützt.

Ein Beispiel von Timto ist eine Arztpraxis in Root LU, welche Anfang Jahr gestellt wurde. Zurzeit sind weitere Projekte in der Produktion. Die Timto AG wird in den nächsten Jahren die Produktionszeit auf drei Monate reduzieren.

Weitere Informationen finden Sie auf www.timto.ch.

Bilder: temporäre Arztpraxis in Root/Lu [Read more…]

Swiss Wood Innovations 25.09.18 in London

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Am 25. September 2018 gehen wir zusammen mit unserer Schwesterfirma NH Akustik + Design AG, unserem Werbeträger Matthias Glarner, sowie dem Partnerbetrieb Röthlisberger AG nach London zur Schweizer Botschaft. Unter dem Titel: «Ein König geht zur Königin» laden wir Architekten, Designer, Fachplaner und Ingenieure zu einem Wood Innovationstag ein.

Weitere Informationen folgen ab dem 19.07.18 auf unserer Homepage und den Social Media-Kanälen.

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Urnerisches-britisches Cross-over

Urnerisches-britisches Cross-over

Das 400-jährige «Nossenhaus» in Andermatt verdankt seinen Namen dem Sprachfehler eines Mädchens.
Ein lokaler und ein Londoner Architekt haben es umgebaut, ohne seine Wurzeln zu vergessen.

Der Umbau des Nossenhauses dauerte zwei Jahre. «Die Schweizer haben eine lange Tradition im Massivholzbau», sagt Architekt Tuckey, «die Modernisierung dieses Gebäudes mit einer neuen Holzbautechnik war jedoch auch für uns ein besonderes Erlebnis. Wir mussten ein ineinandergreifendes Holzsystem aus dem historischen Haus sowie aus neuen Holzelementen schaffen, um
sicherzustellen, dass das Gebäude modernen Standards und den aktuellen Bauvorschriften entspricht.»

Die neue Holzbau AG durfte die Engineering-Arbeiten ausführen. Lieferung: Massivholzböden (n’H-Dielen) und das Dachtragwerk

Bericht der Tamedia AG, Sonntagszeitung 24. Juni 2018

Mit Bedacht auf schnell-schnell

NZZ_Mit Bedacht auf schnell-schell

Die regional verankerte Gotthardraststätte in Erstfeld wurde rundum erneuert

«Wir verstehen die Raststätte als eine Schnittstelle zwischen dem Verkehrsfluss Richtung Süden und dem gleich danebenliegenden Fluss Reuss», erklärt Architekt Daniel Lischer das Konzept,
das in jede Richtung freie Sicht in die Umgebung bietet. Die Steinböden bestehen aus Urner Reusskies, als Holz verwendeten die Architekten Weisstanne aus dem Napfgebiet. «Langlebigkeit
und Wertigkeit der Materialien waren uns sehr wichtig», sagt Lischer.
Mit der Zeit soll das Fassadenholz wie ein normales Holzhaus eine Patina bekommen und eindunkeln, damit es sich noch besser in die Umgebung einfügt.

Der ganze Bericht der NZZ hier.
Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 30. Juni 2018